Technik27. Juli 2026Aktualisiert am 14 Min. LesezeitGeprüft von Noah Benz

Website-Wartung für KMU: Leistungen, Kosten und Pakete

Website-Wartung hält deine Seite sicher: Updates, Backups, Überwachung. Ein Wartungsvertrag kostet in der Schweiz meist CHF 60 bis 300 im Monat.

Website-Wartung für KMU: Leistungen, Kosten und Pakete

Website-Wartung: die kurze Antwort

Website-Wartung umfasst alles, was eine Website nach dem Livegang sicher, schnell und aktuell hält: Updates von System und Erweiterungen, Backups, Überwachung der Erreichbarkeit, Sicherheit und kleine inhaltliche Änderungen. Für eine KMU-Website kostet ein Wartungsvertrag in der Schweiz meist CHF 60 bis 300 im Monat. Shops, mehrsprachige Seiten und Websites mit Schnittstellen liegen bei CHF 350 bis 800.

Ein guter Vertrag nennt konkret, wie oft aktualisiert wird, wo die Backups liegen, wer bei einem Ausfall wie schnell reagiert und wie viele Stunden für Änderungen enthalten sind. Steht das nicht drin, bezahlst du für ein Versprechen.

Warum eine Website Wartung braucht

Eine Website fühlt sich an wie eine einmalige Anschaffung, wie eine neue Ladeneinrichtung. Sie ist aber Software. Sie läuft auf einem Server, nutzt Bibliotheken und Erweiterungen von Drittanbietern und steht in einer Umgebung, die sich laufend ändert. Software ohne Unterhalt verfällt. Nicht sichtbar, nicht sofort, aber sicher.

Sicherheitslücken werden automatisiert ausgenutzt

"Wer will schon die Website einer Schreinerei hacken?" Niemand gezielt. Automatisierte Scanner prüfen Millionen Websites auf bekannte Lücken in bekannten Erweiterungen. Ist dein Formular-Plugin seit Monaten nicht aktualisiert, findet der Scanner das in Sekunden.

WordPress betreibt laut W3Techs gut 40 Prozent aller Websites. Die meisten Lücken stecken nicht im WordPress-Kern, sondern in Plugins und Themes: Der Sicherheitsdienst Patchstack ordnet in seinen Jahresberichten über 90 Prozent der neu gemeldeten Schwachstellen Plugins zu. Der Kern aktualisiert sich inzwischen meist selbst, die Plugins oft nicht.

Moderne Frameworks sind nicht automatisch sicher. Im Dezember 2025 wurde eine kritische Lücke in den React Server Components bekannt (CVE-2025-55182), die auch Next.js-Websites betraf. Wer sie nicht innert Tagen aktualisierte, war angreifbar. Auch Websites ohne WordPress brauchen deshalb jemanden, der Sicherheitsmeldungen verfolgt.

Ein Angriff zeigt sich selten als schwarze Seite. Häufiger werden unsichtbare Links zu Casino- oder Pharmaseiten eingeschleust, oder dein Server verschickt Spam. Du merkst es, wenn Google eine Warnseite vor deine Website stellt oder deine E-Mails auf Sperrlisten landen.

Die Seite fällt nach einem Hosting-Update aus

Unspektakulärer und häufiger: Dein Hoster stellt auf eine neue PHP-Version um, weil die alte keine Sicherheitsupdates mehr bekommt. Ein altes Theme kommt damit nicht klar. Ergebnis: weisse Seite oder eine Fehlermeldung mit Dateipfad. Ohne Überwachung merkst du es erst, wenn ein Kunde anruft. Oder gar nicht, weil Kunden nicht anrufen, sondern zum nächsten Anbieter gehen.

Google bemerkt es vor dir

Ladezeit, mobile Bedienbarkeit, ein gültiges SSL-Zertifikat, keine Fehlerseiten: Das alles bewertet Google mit. Ohne Unterhalt verschlechtert es sich langsam. Bilder werden in voller Grösse hochgeladen, ein Zertifikat erneuert sich nicht, interne Links zeigen auf gelöschte Seiten. Kein einzelner Punkt ist tödlich. Zusammen kosten sie Rankings. Niemand weiss, warum. Die Messgrössen dazu erklärt der Eintrag zu den Core Web Vitals.

Was ein Wartungsvertrag enthalten muss

"Wartung" kann auf einer Offerte fast alles bedeuten. Diese sieben Punkte sollte ein Vertrag konkret benennen.

1. Updates mit Test

Nicht "wir aktualisieren regelmässig", sondern: wie oft? Monatlich ist das Minimum, alle zwei Wochen ist gut, kritische Sicherheitsupdates innert Tagen. Wichtig ist der Test danach. Ein ungeprüftes Update kann dein Kontaktformular lahmlegen. Dann kommen wochenlang keine Anfragen. Du denkst, der Markt sei ruhig.

Sauberer Ablauf: Update auf einer Testkopie (Staging), wichtigste Seiten durchklicken, Testformular abschicken, dann live schalten.

2. Backups, die zurückgespielt wurden

Ein Backup, das nie zurückgespielt wurde, ist eine Vermutung. Frag deinen Anbieter: Wo liegen die Backups? Liegen sie getrennt vom Webserver? Wann wurde zuletzt eine Wiederherstellung getestet? Liegen sie auf demselben Server, sind sie bei einem Angriff mit weg.

Praxisnah: täglich, mindestens 30 Tage rückwärts, extern gespeichert, ein dokumentierter Test pro Jahr.

3. Überwachung mit Reaktionszeit

"Wir überwachen die Verfügbarkeit" sagt wenig. Wichtig sind das Prüfintervall, wer alarmiert wird und wie schnell jemand reagiert. Realistisch für ein KMU: Prüfung alle fünf Minuten, Reaktion innert eines Werktags. Rund um die Uhr mit einer Stunde Reaktionszeit kostet deutlich mehr und lohnt sich nur, wenn die Website direkt Umsatz macht.

4. Sicherheit über ein Plugin hinaus

Firewall, Zwei-Faktor-Login, Sperre nach Fehlversuchen, regelmässiger Malware-Scan. Und ein oft vergessener Punkt: Benutzerkonten aufräumen. Ehemalige Mitarbeitende oder Praktikanten haben oft noch Administratorrechte.

5. Stundenkontingent für Änderungen

Das macht einen Wartungsvertrag erst nützlich. Ein bis zwei Stunden im Monat für kleine Änderungen: neue Mitarbeiterin im Team, neue Preisliste, Öffnungszeiten über die Feiertage, ein neues Referenzprojekt. Ohne Kontingent schreibst du für jede Kleinigkeit eine Mail, bekommst eine Offerte und lässt es bleiben. Die Website veraltet dann inhaltlich, obwohl sie technisch gepflegt ist.

Frag, ob nicht genutzte Stunden verfallen oder in den nächsten Monat übertragen werden.

6. Rechtstexte und Inhalte aktuell halten

Neues Analyse-Tool, neue Adresse, neue Gesetzeslage: Impressum und Datenschutzerklärung müssen nachziehen. Was dort stehen muss, erklärt der Beitrag zu Impressum und Datenschutzerklärung. Ein guter Wartungsvertrag erinnert dich mindestens einmal im Jahr daran.

7. Ein kurzer Bericht

Einmal im Monat oder im Quartal: Was wurde aktualisiert, gab es Ausfälle, was ist aufgefallen? Eine Seite genügt. Der Bericht ist dein Beleg, dass überhaupt etwas passiert.

Wartung je nach System

Was eine Website-Wartung leisten muss, hängt stark vom System ab:

System Was gewartet wird Aufwand
WordPress mit vielen Plugins Kern, Theme, Plugins, PHP-Version, Datenbank hoch, viele Fremdbausteine
WooCommerce oder anderer Shop wie WordPress, dazu Zahlungsanbindung, Steuern, Bestellprozess sehr hoch, jeder Fehler kostet Umsatz
Baukasten (Wix, Squarespace, Jimdo) Inhalte, Rechtstexte, Formulare, Einstellungen gering, Technik übernimmt der Anbieter
Shopify Apps, Theme-Anpassungen, Zahlungs- und Versandeinstellungen mittel
Individuell programmiert (zum Beispiel Next.js) Framework und Bibliotheken, Hosting, Sicherheitsmeldungen gering bis mittel, wenige Fremdbausteine

Je mehr Erweiterungen im Spiel sind, desto mehr Updates fallen an und desto grösser ist das Risiko, dass ein Update etwas anderes kaputt macht. Eine WordPress-Seite mit 25 Plugins braucht mehr Pflege als eine mit fünf. Prüfe deshalb vor jedem neuen Plugin, ob du es wirklich brauchst.

Website-Wartung: Kosten und Pakete im Überblick

Grundlage jeder Preisrechnung ist der Stundensatz. Schweizer Webagenturen verrechnen meist CHF 120 bis 250 pro Stunde, Freelancer CHF 110 bis 180. Was ein Anbieter monatlich leistet, muss aus diesem Satz gedeckt sein. Sonst zahlst du für Luft, oder er arbeitet nicht.

Paket Für wen Typischer Umfang Marktpreis pro Monat
Grundschutz Firmenseite mit 5 bis 15 Seiten, ohne Shop monatliche Updates, tägliche Backups, Überwachung, SSL, kurzer Bericht, kaum Änderungsstunden CHF 60 bis 120
KMU-Standard Website, die Anfragen bringt, 15 bis 50 Seiten, Blog Updates alle zwei Wochen auf Staging getestet, 1 bis 2 Stunden Änderungen, fester Ansprechpartner CHF 150 bis 300
Shop und Schnittstellen Onlineshop, mehrere Sprachen, Anbindung an Buchhaltung oder Kalender wöchentliche Updates, Überwachung des Bestellprozesses, 3 bis 5 Stunden, kurze Reaktionszeiten CHF 350 bis 800

Quellen: Spannen aus unserer Übersicht zu den Website-Kosten. Zum Vergleich einzelne Anbieter: Beyondweb verlangt für seine Wartungspakete CHF 80, CHF 120 und ab CHF 480 im Monat, plus einmalig ab CHF 540 für die Einrichtung (Stand Oktober 2026). Der Kostenratgeber von Beyondweb nennt für die laufenden Kosten einfacher Websites CHF 25 bis 50 im Monat, für komplexe Websites mit Staging CHF 150 bis 250. Alle Beträge ohne MWST.

Wo es unseriös wird

Nach oben: über CHF 1'000 im Monat für eine normale Firmenwebsite ohne Shop und Schnittstellen. Dann wird oft Marketing oder SEO als "Wartung" verkauft. Das kann sinnvoll sein, gehört aber getrennt auf die Offerte. Was laufende Suchmaschinenoptimierung kostet, steht bei den SEO-Kosten.

Nach unten: CHF 19 im Monat "inklusive Wartung und Hosting". Das ist Hosting mit einem automatischen Update-Skript. Wenn etwas kaputtgeht, schaut niemand hin. Unter CHF 50 im Monat bleibt nach den Kosten für Werkzeuge kaum Arbeitszeit übrig.

Was du selbst übernehmen kannst

Bei einer kleinen Website mit wenigen Erweiterungen kannst du einiges selbst erledigen: Updates im Backend einspielen, das Kontaktformular einmal im Monat testen, Benutzerkonten aufräumen. Ohne Testkopie und externe Backups bleibt aber ein Risiko. Plane mindestens eine Stunde pro Monat ein und schreib auf, was du gemacht hast. Spätestens beim ersten Ausfall merkst du, ob sich ein Vertrag gelohnt hätte.

Offerten für Website-Wartung vergleichen

Zwei Offerten zu CHF 150 im Monat können völlig verschiedene Leistungen enthalten. Leg sie nebeneinander und prüfe jede Zeile:

Frage Gute Antwort Warnsignal
Wie oft wird aktualisiert? alle zwei Wochen, Sicherheitsupdates sofort "regelmässig"
Wird nach dem Update getestet? ja, auf einer Testkopie, mit Formulartest "läuft automatisch"
Wo liegen die Backups? extern, getrennt vom Webserver, 30 Tage oder mehr "auf dem Server"
Wie schnell wird bei Ausfall reagiert? konkrete Frist, zum Beispiel innert eines Werktags keine Angabe
Wie viele Stunden für Änderungen? feste Zahl, Übertrag möglich "nach Aufwand"
Wem gehören Domain und Zugänge? dir dem Anbieter
Wie lange läuft der Vertrag? monatlich oder zwölf Monate kündbar drei Jahre fest
Was kostet Arbeit über das Kontingent hinaus? Stundensatz steht in der Offerte erst auf Nachfrage

Fehlen mehr als zwei Antworten, frag schriftlich nach. Ein seriöser Anbieter beantwortet das ohne Umschweife.

Wartung, Hosting und SEO sauber trennen

Viele Offerten bündeln drei verschiedene Leistungen. Hosting ist der Server, Wartung die Pflege der Website, SEO die Arbeit an der Sichtbarkeit bei Google. Ein Bündel ist bequem, macht Preise aber schwer vergleichbar. Bitte um eine Aufschlüsselung. So siehst du, ob du für Wartung zahlst, die nicht stattfindet, oder für SEO, die nur aus einem Bericht besteht.

Die Rechnung hinter dem Vertrag

Ein Rechenbeispiel: Eine Website bringt 15 Anfragen im Monat. Ein Drittel wird zum Auftrag, im Schnitt CHF 4'000 wert. Das sind CHF 20'000 Umsatz im Monat über die Website.

  • Drei Tage Ausfall kosten rechnerisch rund CHF 2'000 Umsatz, ohne die Kunden, die nicht zurückkommen.
  • Sechs Wochen ohne funktionierendes Formular kosten rund 22 Anfragen und damit rund sieben Aufträge.
  • Ein KMU-Standard-Vertrag kostet über zwei Jahre bei CHF 200 im Monat CHF 4'800.

Ein Vertrag garantiert nicht, dass nie etwas passiert. Er kostet aber weniger als ein einziger mittlerer Zwischenfall. Dazu bekommst du jeden Monat Zeit für Änderungen, die du sonst aufschiebst.

Kostenloser Website-Check

Wie sichtbar ist deine Website?

Du hast gelesen, worauf es ankommt. Sieh in rund 60 Sekunden, wo deine eigene Website heute steht.

Fünf Sätze, bei denen du nachfragen solltest

"Wartung ist bei uns inklusive." Dann steht sie nicht im Vertrag und hat keinen Umfang. Frag, was genau inklusive ist.

"Wir machen automatische Updates." Automatisch heisst ungeprüft. Frag, wer kontrolliert, ob die Seite danach noch läuft.

"Backups laufen täglich." Wohin? Und wann wurde zuletzt eines zurückgespielt?

"Mindestlaufzeit 36 Monate." Für Wartung ist das nicht nötig. Eine Laufzeit von zwölf Monaten oder eine monatliche Kündigung ist fair.

"Die Zugänge verwalten wir." Domain, Hosting und Administrator-Zugang müssen auf dich lauten. Der Anbieter arbeitet mit eigenen Konten. Willst du wechseln, muss das ohne Bittgang gehen.

Wartungsplan: monatlich, quartalsweise, jährlich

Ob du die Wartung selbst machst oder abgibst: Dieser Plan zeigt, was wann fällig ist.

Monatlich

  • Updates von System, Theme und Erweiterungen einspielen und testen
  • Kontaktformular und Terminbuchung mit einer Testanfrage prüfen
  • Backup-Protokoll ansehen: Lief jede Sicherung?
  • Meldungen aus der Überwachung durchgehen

Quartalsweise

  • Ladezeit auf dem Handy messen und mit dem Vorquartal vergleichen
  • Defekte Links und Fehlerseiten in der Google Search Console prüfen
  • Benutzerkonten aufräumen, Passwörter ehemaliger Mitarbeitender sperren
  • Inhalte prüfen: Stimmen Team, Preise, Öffnungszeiten und Referenzen?

Jährlich

  • Backup testweise zurückspielen
  • Impressum, Datenschutzerklärung und Cookie-Banner auf Aktualität prüfen
  • Verlängerung von Domain und Hosting kontrollieren, Zahlungsangaben aktualisieren
  • Erweiterungen hinterfragen: Was wird nicht mehr gebraucht und kann weg?

So prüfst du deine Website in zwanzig Minuten

  1. Backend öffnen: Wie viele Updates stehen aus? Über 15 heisst, seit langem hat sich niemand gekümmert.
  2. Benutzerkonten ansehen: Wie viele Administratoren gibt es? Kennst du alle?
  3. Kontaktformular testen: Auf dem Handy ausfüllen und abschicken. Kommt die Mail an, im Posteingang oder im Spam?
  4. Ladezeit messen: Die Domain bei PageSpeed Insights eingeben. Ein Mobile-Wert unter 50 zeigt technische Schulden.
  5. Anbieter fragen: Schriftlich, wann das letzte Update und der letzte Backup-Test waren. Die Antwort, oder ihr Ausbleiben, sagt dir genug.

Einen Teil davon erledigt die kostenlose Analyse für dich: Ladezeit, Technik und Sichtbarkeit bei Google in einer Minute.

Den Wartungsanbieter wechseln

Ein Wechsel ist einfacher, als viele denken, wenn die Zugänge bei dir liegen. So gehst du vor:

  1. Zugänge sammeln: Domain, Hosting, Administrator-Zugang der Website, E-Mail-Konten, Google-Konten für Analytics und Search Console. Fehlt einer, fordere ihn schriftlich an.
  2. Aktuelle Sicherung verlangen: Dateien und Datenbank, mit Datum.
  3. Vertrag prüfen: Kündigungsfrist und ob Lizenzen für Plugins oder Themes auf den bisherigen Anbieter laufen.
  4. Übergabe planen: Der neue Anbieter prüft die Website zuerst, bevor er Updates einspielt. Ein Bestandsbericht zeigt, wo er startet.
  5. Erst danach kündigen: So bleibt die Website auch während des Wechsels betreut.

Läuft die Domain auf den bisherigen Anbieter, lass sie zuerst auf deine Firma umschreiben. Ohne Domain verlierst du beim Wechsel deine Adresse und deine E-Mails.

Wann Weiterflicken teurer ist als neu bauen

Manchmal ist Wartung die falsche Frage. Hinweise darauf:

  • Die Website basiert auf einem Theme oder Baukasten, der nicht mehr weiterentwickelt wird.
  • Jede Änderung braucht einen Entwickler, weil niemand das System versteht.
  • Auf dem Handy ist die Seite schwer bedienbar oder lädt deutlich über drei Sekunden.
  • Die Wartung kostet seit Jahren mehr Stunden als vereinbart.

Dann rechnet sich eine neue Website oft schneller als gedacht. Was eine neue Website kostet, zeigt die Übersicht zu den Website-Kosten. Bei Webtree beginnen Websites bei 5'000 Franken, als Festpreis.

So machen wir es bei Webtree

Wir bauen Websites ohne WordPress, mit wenigen Fremdbausteinen. Das senkt die Angriffsfläche, ersetzt aber keine Wartung. Nach dem Livegang übernehmen wir in der Betreuung Hosting in der DACH-Region, Updates, Sicherheit und kleine Änderungen. Die Betreuung ist monatlich kündbar, die Domain bleibt auf deinem Namen, die Website gehört dir. Mehr dazu unter Website erstellen.

Häufige Fragen zur Website-Wartung

Was ist der Unterschied zwischen Hosting und Wartung?

Hosting ist der Platz auf dem Server, auf dem deine Website läuft. Wartung ist die Arbeit an der Website selbst: Updates, Backups, Sicherheit und Änderungen. Viele Anbieter bündeln beides. Prüf, was davon tatsächlich enthalten ist.

Wie oft sollte eine Website aktualisiert werden?

Sicherheitsupdates so schnell wie möglich, kritische innert Tagen. Normale Updates von System und Erweiterungen mindestens monatlich, besser alle zwei Wochen, jeweils mit Test.

Braucht eine Website aus dem Baukasten Wartung?

Weniger. Bei Wix, Squarespace oder Jimdo kümmert sich der Anbieter um Server und Software. Inhalte, Rechtstexte, Formulare und Einträge bei Google musst du trotzdem selbst aktuell halten.

Brauche ich einen Wartungsvertrag, wenn sich meine Website kaum ändert?

Ja, aber einen kleinen. Auch eine Website ohne neue Inhalte braucht Sicherheitsupdates, Backups und jemanden, der merkt, wenn sie ausfällt. Ein Grundschutz-Paket deckt das ab.

Wie lange sollte ein Wartungsvertrag laufen?

Zwölf Monate mit drei Monaten Kündigungsfrist sind üblich. Monatlich kündbare Verträge sind besser, weil der Anbieter dich mit Leistung halten muss, nicht mit dem Vertrag.

Wer haftet, wenn nach einem Update etwas nicht mehr funktioniert?

Das regelt der Vertrag. Ein guter Wartungsvertrag verpflichtet den Anbieter, Fehler aus seinen Updates ohne Zusatzkosten zu beheben und notfalls die letzte Sicherung zurückzuspielen. Steht dazu nichts drin, bezahlst du die Reparatur meist nach Aufwand.

Was passiert mit meiner Website, wenn ich den Wartungsvertrag kündige?

Die Website läuft weiter, wird aber nicht mehr aktualisiert. Wichtig ist, dass Domain, Hosting und Zugänge auf dich lauten und du eine aktuelle Sicherung erhältst. Dann kann ein neuer Anbieter nahtlos übernehmen.

Fazit

Website-Wartung ist keine Versicherung, die man hoffentlich nie braucht. Sie hält deine Website sicher, schnell und aktuell und gibt dir jeden Monat Zeit für Änderungen. Für eine KMU-Website sind CHF 60 bis 300 im Monat ein fairer Rahmen, für Shops und Schnittstellen CHF 350 bis 800. Entscheidend ist nicht der Preis, sondern dass Updates, Backups, Reaktionszeit und Stunden konkret im Vertrag stehen.

Willst du wissen, wie es um deine Website steht? Die kostenlose Analyse zeigt dir Ladezeit, Technik und Sichtbarkeit. Und wenn sich Flicken nicht mehr lohnt, findest du unter Website-Kosten, womit du für eine neue Website rechnen musst.

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